Coinbase-Hack: Aktie verliert um 7 % nach Nutzerdaten-Leak

By: kryptoszene.de|2025/05/16 19:15:08
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Bestechung : Beim Coinbase-Hack sollen Mitarbeiter bestochen worden sein, um an Nutzerdaten zu gelangen Aktie : Die Coinbase-Aktie verliert 7 % in den Morgenstunden nach Bekanntwerden eines Hacks Lösegeld : Sie verlangen 20 Millionen US-Dollar als Lösegeld für die Daten Coinbase wurde das Opfer eines Hacks, wie aus einem Dokument an die SEC bekannt wurde. Dabei gelangen die Hacker an Kundendaten . Die Nachricht ließ den Wert der Coinbase-Aktie um 7 % fallen. So lief der Coinbase-Hack ab Coinbase macht Mitarbeiter außerhalb der USA für das Datenleck verantwortlich. Die Hacker sollen diese bestochen haben und waren dadurch an die Daten der Nutzer gelangt. Laut Coinbase entstand ein Schaden im Wert von 400 Millionen US-Dollar . Am 11. Mai hatte Coinbase eine E-Mail erhalten, in der es hieß, man habe Informationen über bestimmte Nutzerkonten erhalten. Auch andere Dokumente wurden dabei geleakt, darunter Informationen zu Kundenverwaltungssystemen sowie Daten zum Kundenservice. In der E-Mail verlangten die Hacker ein Lösegeld von 20 Millionen US-Dollar , andernfalls würden sie die Daten öffentlich machen. Coinbase ist nicht willens, das Lösegeld zu bezahlen und arbeitet stattdessen mit den Behörden zusammen. Coinbase hack, broken down in 7 cold bullets: •Support agents overseas took bribes •Hackers got names, numbers, addresses, SSNs, IDs •Less than 1% of users affected •No passwords or funds stolen so far •Hackers asked for $20M—Coinbase offered a bounty instead •$20M bounty... pic.twitter.com/1jvIiJY2l2 — Kyledoops (@kyledoops) May 15, 2025 Passwörter und Private Keys gehören nicht zu den gestohlenen Daten, versichert die Kryptobörse . Allerdings umfasst der Leak sensible Nutzerdaten wie Namen, Adressen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen . Auch die letzten vier Zahlen der Sozialversicherungsnummer der US-Bürger wurden beim Coinbase-Hack gestohlen. Coinbase hat die bestochenen Mitarbeiter bereits entlassen. Die Nachricht hatte zu einem Verlust von 7,20 % bei der Coinbase-Aktie geführt. Laut Google Finanzen war der Wert der Aktie an der NASDAQ von 253 US-Dollar auf 244 US-Dollar gefallen . SEC ermittelt gegen Coinbase wegen Nutzerzahlen Nicht nur der Coinbase-Hack macht dem Kurs der Aktie zu schaffen. Laut einem Bericht der New York Times ermittelt die US-amerikanische Securities and Exchange Commission gegen die Kryptobörse. Bei den Ermittlungen geht es um die „100 + Millionen verifizierte Nutzer“ , die Coinbase zu Marketingzwecken und in Dokumenten zum Börsengang im Jahr 2021 genannt hatte. Seit dem Jahr 2022 verzichtete Coinbase jedoch auf diese Angabe. Man habe stattdessen damit begonnen, die monatlichen Nutzerzahlen zu veröffentlichen. THE SEC IS NOW INVESTIGATING IF COINBASE $COIN MISSTATED ITS USER NUMBERS IN IPO FILINGS... Yikes. pic.twitter.com/qqjOS71fs0 — Dividend Dude (@DividendDude_X) May 15, 2025 Dabei handelt es sich um eine Ermittlung der vorangegangenen Leitung unter Gary Gensler , wie Coinbase gegenüber der New York Times sagte. Die Ermittlungen zu den Nutzerzahlen halten an, obwohl die SEC mittlerweile ihre Ermittlungen aus dem Jahr 2023 gegen Coinbase eingestellt hatte . Dabei ging es darum, ob die Kryptobörse als unregistrierter Aktien-Broker handelte. Coinbase gehört zu den größten Kryptobörsen weltweit und ist auch die größte in den USA, neben Kraken, Cypto.com und Gemini. Für institutionelle Anleger in den USA spielt sie als Verwahrer der Kryptos für Vermögensverwalter wie BlackRock eine wichtige Rolle. Der Coinbase-Hack sowie die fortlaufenden Ermittlungen trüben das Ansehen der seit 2012 operierenden Kryptobörse. Jedoch dürfte es sich dabei lediglich um kurzfristige Rücksetzer handeln. Folgen Sie uns auf Google News

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Nutzer können direkt in der App Positionen mit einem Hebel von bis zu 200:1 eröffnen und gleichzeitig in privaten Communities Positionen teilen, Strategien diskutieren und Copy-Trading betreiben. Handel, soziale Interaktion und Vermögensverwaltung sind in einer einzigen Benutzeroberfläche vereint.


Einfacheres Handelserlebnis: Keine Identitätsprüfung erforderlich – Eröffnung einer Position in fünf Schritten


Dank seiner nicht-verwahrenden Architektur hat Mixin die Hindernisse des herkömmlichen Onboarding-Prozesses beseitigt, sodass Nutzer ohne Identitätsprüfung am Handel mit unbefristeten Kontrakten teilnehmen können.


Der Handelsprozess wurde auf fünf Schritte vereinfacht:

· Wählen Sie den Handelswert

· Wählen Sie „Long“ oder „Short“

· Positionsgröße und Hebelwirkung eingeben

· Bestelldetails bestätigen

· Die Position bestätigen und eröffnen


Die Benutzeroberfläche bietet eine Echtzeit-Anzeige von Kurs, Position sowie Gewinn und Verlust (PnL), sodass Nutzer Trades abschließen können, ohne zwischen verschiedenen Modulen wechseln zu müssen.


Social-Native-Trading: Strategie und Umsetzung im gleichen Rahmen


Mixin hat soziale Funktionen direkt in die Handelsumgebung für Derivate integriert. Nutzer können private Handelsgemeinschaften gründen und sich über Echtzeit-Positionen austauschen:

· Durchgehend verschlüsselte private Gruppen für bis zu 1024 Mitglieder

· Durchgängig verschlüsselte Sprachkommunikation

· Standort mit einem Klick teilen

· Handelskopieren mit einem Klick


Auf der Ausführungsseite bündelt Mixin Liquidität aus verschiedenen Quellen und greift über eine einheitliche Handelsschnittstelle auf dezentrale Protokolle sowie auf externe Marktliquidität zu.


Durch die Kombination von sozialer Interaktion und Handelsausführung ermöglicht Mixin den Nutzern, innerhalb derselben Umgebung sofort zusammenzuarbeiten, Informationen auszutauschen und Handelsstrategien umzusetzen.


Empfehlungsmechanismus: Nicht-institutionelle Nutzer können eine Gebührenaufteilung von bis zu 60 % erhalten


Mixin hat zudem ein Empfehlungsprämienprogramm eingeführt, das auf dem Handelsverhalten basiert:

· Nutzer können sich mit einem Einladungscode anmelden

· Bis zu 60 % der Handelsgebühren als Empfehlungsprämien

· Anreizmechanismus, der auf langfristige, nachhaltige Erträge ausgelegt ist


Dieses Modell zielt darauf ab, einen nutzerorientierten Netzausbau und organisches Wachstum voranzutreiben.


Architektur für die Eigenverwahrung und integrierter Datenschutzmechanismus


Die Derivatgeschäfte von Mixin basieren auf der bestehenden Infrastruktur für selbstverwaltete Wallets und umfassen folgende Kernfunktionen:


· Trennung von Transaktionskonto und Vermögensspeicher

· Vollständige Kontrolle des Benutzers über die Ressourcen

· Die Plattform verwahrt keine Gelder der Nutzer

· Integrierte Datenschutzmechanismen zur Verringerung der Datenpreisgabe


Das System zielt darauf ab, ein Gleichgewicht zwischen Transaktionseffizienz, Sicherheit der Vermögenswerte und Datenschutz herzustellen.


Ein neuer Weg für On-Chain-Derivate


Vor dem Hintergrund, dass Perpetual-Kontrakte sich zu einem gängigen Handelsinstrument entwickeln, beschreitet Mixin einen anderen Entwicklungsweg, indem es die Zugangsbarrieren senkt und die sozialen und datenschutzrechtlichen Aspekte verbessert.


Die Plattform betrachtet Transaktionen nicht nur als Ausführungsvorgänge, sondern stellt sie als vernetzte Aktivität dar: Transaktionen haben soziale Aspekte, Strategien können geteilt werden, und auch Beziehungen zwischen Einzelpersonen werden Teil des Finanzsystems.


Regulatorischer Hintergrund


Das Design von Mixin basiert auf einem vom Benutzer initiierten und gesteuerten Modell. Die Plattform verwahrt weder Vermögenswerte noch führt sie Transaktionen im Namen der Nutzer durch.


Dieses Modell steht im Einklang mit einer Erklärung der USA. Die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) veröffentlichte am 13. April 2026 eine Stellungnahme mit dem Titel „Stellungnahme der Behörde zur Frage, ob die Nutzung einer Teil-Benutzeroberfläche bei der Abwicklung von Wertpapiertransaktionen mit Kryptowährungen eine Registrierung als Broker-Dealer erforderlich macht“.


Aus der Erklärung geht hervor, dass unter der Voraussetzung, dass Transaktionen vollständig von den Nutzern initiiert und gesteuert werden, Anbieter von nicht-verwahrenden Diensten, die neutrale Schnittstellen bereitstellen, sich möglicherweise nicht als Broker-Dealer oder Börsen registrieren lassen müssen.


Über Mixin


Mixin ist eine dezentrale, selbstverwaltete Privacy-Wallet, die darauf ausgelegt ist, sichere und effiziente Dienstleistungen zur Verwaltung digitaler Vermögenswerte anzubieten.


Zu den Kernfunktionen gehören:

· Aggregation: Integration von Assets aus verschiedenen Blockchains und Weiterleitung zwischen verschiedenen Transaktionspfaden zur Vereinfachung der Benutzerabläufe

· Zugang zu hoher Liquidität: Anbindung an verschiedene Liquiditätsquellen, darunter dezentrale Protokolle und externe Märkte

· Dezentralisierung: Vollständige Kontrolle der Nutzer über ihre Vermögenswerte, ohne auf Verwahrstellen angewiesen zu sein

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Mixin ist seit über acht Jahren aktiv, unterstützt mehr als 40 Blockchains und über 10.000 Vermögenswerte, verfügt über eine weltweite Nutzerbasis von mehr als 10 Millionen und verzeichnet ein Volumen an selbstverwalteten On-Chain-Vermögenswerten von über 1 Milliarde US-Dollar.


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