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Analytiker: Die Bitcoin-Finanzierungsraten sind auf den niedrigsten Stand seit 2023 gefallen, was darauf hindeuten könnte, dass ein Boden erreicht wurde.

By: rootdata|2026/04/16 19:42:01
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Der CoinDesk-Analyst James Van Straten erklärte, dass die Bitcoin-Finanzierungsrate auf den niedrigsten Stand seit 2023 gefallen sei und historische Muster zeigten, dass solche Signale oft mit Tiefpunkten des Marktes zusammenfallen. Laut Glassnode-Daten ist der gleitende Sieben-Tage-Durchschnitt des Funding-Satzes auf etwa -0,005 % gesunken.

Der Funding-Satz ist die Gebühr, die Long- und Short-Positionen in unbefristeten Verträgen regelmäßig einander zahlen, um den Vertragspreis an den Spotmarkt anzupassen. Bei einem positiven Zinssatz zahlen Long-Positionen an Short-Positionen, was eine positive Marktstimmung widerspiegelt; bei einem negativen Zinssatz zahlen Short-Positionen an Long-Positionen, was auf einen bärischen Markt hindeutet. Obwohl die Funding-Rate von März bis April dieses Jahres anhaltend negativ war, schwankte Bitcoin dennoch nach oben aus dem Bereich von 60.000 bis 65.000 US-Dollar auf etwa 75.000 US-Dollar. Historisch gesehen fällt eine stark negative Finanzierungsrate oft mit den Tiefpunkten der Bitcoin-Phasen zusammen: Während des durch die COVID-19-Pandemie ausgelösten Markteinbruchs im März 2020 fiel Bitcoin auf etwa 3.000 US-Dollar; er sank auf 30.000 US-Dollar während der Ankündigung des chinesischen Mining-Verbots im Jahr 2021; er erreichte einen Tiefststand von etwa 15.000 US-Dollar während des FTX-Zusammenbruchs im November 2022; und er fiel kurzzeitig unter 20.000 US-Dollar während der Silicon-Valley-Bankenkrise im Jahr 2023. Während der Schließung des Yen-Arbitragehandels im August 2024 und des Ausverkaufs am „Befreiungstag“ im April 2025 traten auch negative Finanzierungszinssätze zusammen mit Phasentiefs auf. Die anhaltend negative Finanzierungsrate deutet darauf hin, dass selbst bei einem positiven Preistrend die Short-Positionen auf einem hohen Niveau bleiben. Diese Divergenz könnte darauf hindeuten, dass der Markt innerhalb einer „Mauer der Sorge“ steigt und eine große Anzahl von Short-Positionen als Treibstoff für weitere Preissteigerungen dienen könnte.

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