BiyaPay Analyst: Venezuela-Krise beeinflusst Ölmarkt, Ölaktien stürzen ab, Goldman Sachs ist bearish für langfristigen Ölpreis
BlockBeats News, 5. Januar. Aufgrund der Auswirkungen der politischen Lage in Venezuela schwächelten die drei großen Ölkonzerne in Hongkong am Montag kollektiv: CNOOC fiel um mehr als 4 %, während PetroChina und Sinopec ebenfalls einen Abwärtstrend verzeichneten. Nachrichtentechnisch haben die Vereinigten Staaten militärische Maßnahmen gegen Venezuela ergriffen und ein Signal für ein zukünftiges tiefgreifendes Engagement in der Ölindustrie des Landes gesendet, was den Markt dazu veranlasst hat, die globale Angebots- und Nachfragelandschaft für Öl neu zu bewerten.
Goldman Sachs wies darauf hin, dass die Aussichten für das venezolanische Ölangebot kurzfristig höchst ungewiss bleiben, da die Produktion aufgrund von Sanktionsanpassungen allmählich steigen oder aufgrund anhaltender Unruhen weiter eingeschränkt werden könnte. Wenn sich die venezolanische Produktion jedoch mittel- bis langfristig weiter erholt und dies mit einem Angebotswachstum in den USA und Russland einhergeht, wird dies den Abwärtsdruck auf die Ölpreise erheblich erhöhen. Goldman Sachs behält mittelfristig eine bearish Sicht auf Brent-Rohöl bei.
Analysten von BiyaPay glauben, dass sich der aktuelle Ölmarkt von einer „geopolitischen Prämie“ hin zu einer „Angebotsneubewertung“ bewegt und die Volatilität von Energieanlagen zunehmen könnte. In dieser Phase zunehmender Unsicherheit werden die marktübergreifende Allokation und der flexible Einsatz von Instrumenten wie Futures und Kontrakten der Schlüssel zur Bewältigung der Energiezyklusveränderungen sein. BiyaPay unterstützt den Handel mit Rohöl, Edelmetallen, US- und Hongkong-Aktien-Futures sowie den Multi-Market-Handel mit USDT, was es für Anleger einfacher macht, strukturelle Volatilitätschancen zu nutzen.
