Fed-Protokoll zeigt Uneinigkeit über Zinssenkungen: Mehrheit der Beamten erwartet akkommodierenden Kurs, doch Timing und Umfang bleiben ungewiss
BlockBeats News, 31. Dezember. Laut dem Protokoll der Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) vom 9. bis 10. Dezember war die Mehrheit der Beamten der Federal Reserve der Ansicht, dass weitere Zinssenkungen angemessen wären, solange die Inflation im Laufe der Zeit zurückgeht. Die Aufzeichnungen zeigen jedoch, dass sich die Beamten weiterhin uneins darüber waren, wann die Zinsen gesenkt werden sollten und wie hoch die Senkungen ausfallen sollten.
Das Protokoll unterstrich die Herausforderungen, vor denen die politischen Entscheidungsträger bei ihrer jüngsten Entscheidung standen. Die Entscheidung bestärkte die Markterwartungen leicht, dass die Fed die Zinsen bei ihrem nächsten Treffen im Januar 2026 unverändert lassen würde.
Das Protokoll wies auf eine erhebliche Uneinigkeit unter den politischen Entscheidungsträgern darüber hin, ob die Inflation oder die Arbeitslosigkeit eine größere Bedrohung für die US-Wirtschaft darstelle. Im Protokoll heißt es: „Einige Teilnehmer, die die Beibehaltung der Zielspanne für den Federal Funds Rate bei der aktuellen Sitzung unterstützten oder hätten unterstützen können, gaben an, dass eine beträchtliche Menge an Daten zur Entwicklung des Arbeitsmarktes und zur Inflation, die im Zeitraum zwischen den Sitzungen eingegangen sind, für die Beurteilung der Angemessenheit einer Zinssenkung nützlich wäre.“
Seit der Sitzung haben die neu veröffentlichten Daten wenig dazu beigetragen, die internen Differenzen innerhalb der Fed zu verringern. Die Arbeitslosenquote im November stieg auf 4,6 %, den höchsten Stand seit 2021, während die Anstiege der Verbraucherpreise unter den Erwartungen lagen. Beide Datensätze lieferten Unterstützung für diejenigen, die sich für Zinssenkungen einsetzen.
