Gnosis und Zisk kündigten die Einführung des Rollup-Rahmenwerks "Ethereum Economic Zone" an, das von der Ethereum Foundation mitfinanziert wird.
Laut The Block kündigten die Mitbegründerin von Gnosis, Friederike Ernst, und der Gründer von Zisk, Jordi Baylina, am Sonntag auf der EthCC-Konferenz in Cannes gemeinsam den Plan für die "Ethereum Economic Zone" (EEZ) an, der von der Ethereum Foundation mitfinanziert wird.
Die EEZ zielt darauf ab, einen Rahmen für Rollups zu schaffen, der es ermöglicht, dass Smart Contracts auf verbundenen Rollups synchronisierte zusammensetzbare Aufrufe mit dem Ethereum-Hauptnetz und anderen EEZ-Rollups durchführen, mit Sicherheitsgarantien, die den direkt auf Ethereum bereitgestellten entsprechen. Der Rahmen verwendet standardmäßig ETH als Gas-Token, wodurch die Notwendigkeit zusätzlicher Cross-Chain-Brückeninfrastruktur entfällt. Ernst erklärte: "Ethereum hat kein Skalierungsproblem; es hat ein Fragmentierungsproblem." Jede neue L2, die live geht, hat ihren eigenen Liquiditätspool und Brücken, was einen weiteren isolierten geschützten Raum schafft."
Zu den Gründungsmitgliedern der EEZ-Allianz gehören das DeFi-Kreditprotokoll Aave, die Blockbauer Titan und Beaver Build, die RWA-Plattform Centrifuge und das tokenisierte Aktienprojekt xStocks. Das Projekt wird als Schweizer gemeinnützige Organisation betrieben, wobei alle Software als Open Source veröffentlicht wird, mit dem Ziel, die Governance zu minimieren und letztendlich Nicht-Upgradierbarkeit zu erreichen. Technische Spezifikationen und Leistungsbenchmarks werden in den kommenden Wochen erwartet.
