Hacker haben Daten von 1,5 Millionen Binance-Nutzern veröffentlicht, interne Server wurden nicht direkt kompromittiert
Am 28. März gab die Cybersicherheitsplattform VECERT bekannt, dass Hacker unter dem Namen PexRat eine Datenbank mit persönlichen Informationen von 1,5 Millionen Binance-Nutzern verkaufen. Dark Web. Der Inhalt enthält sensible Informationen wie Namen, E-Mails, Telefonnummern, KYC -Verifizierungsstatus, Anmelde-IP-Adressen und Zwei-Faktor-Authentifizierungsmethoden.
Die Analyse deutet darauf hin, dass es sich bei diesem Vorfall nicht um einen direkten Einbruch in die internen Server von Binance handelte, sondern dass die Angreifer den CAPTCHA-Mechanismus umgingen und durch das Ausfüllen von Anmeldeinformationen und automatisierte Abrufmuster Daten erlangten. Betroffene Benutzer sind einem hohen Risiko des SIM-Karten-Hijackings und Phishing-Angriffen ausgesetzt. Zum Zeitpunkt dieses Vorfalls verzeichnet das institutionelle OTC-Handelsunternehmen von Binance ein rasantes Wachstum, wobei das Handelsvolumen im Januar und Februar dieses Jahres bereits 25 % des Gesamtvolumens für das gesamte Jahr 2025 erreicht hat. Dies ist eine weitere Datensicherheitskrise für Binance nach dem Leck von 420.000 Anmeldeinformationen im Januar.
