HK Web3 Feastival Roundtable: Gegenwart und Zukunft des grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrs und der Digitalisierung von Vermögenswerten
ChainCatcher berichtete live, dass KGA Managing Partner Kevin M. Goldstein, Binance Co-CEO Richard Teng, Stable CEO Brian Mehler, JPMorgan Asia Pacific (Payments) Fintech Industry Head Akhil Devmurari und Bitstamp by Robinhood President Leonard Hoh gemeinsam an der Roundtable-Diskussion des Hong Kong Web3 Carnival 2026 teilnahmen, die sich auf „Die Gegenwart und Zukunft von grenzüberschreitenden Zahlungen und der Digitalisierung von Vermögenswerten“ konzentrierte.
Richard Teng wies darauf hin, dass die bestehende Finanzinfrastruktur extrem veraltet sei, Banküberweisungen zwei bis drei Tage dauerten und hohe Gebühren anfielen, während die Gebühren für grenzüberschreitende Überweisungen bis zu 11 % betragen könnten. Im Gegensatz dazu erfolgen Stablecoin-Transfers sofort und sind sehr kostengünstig. Er enthüllte, dass mit dem Vorbeizug der USA Genius Act verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr ein um über 70 % gestiegenes Transaktionsvolumen für Stablecoins und übertraf damit das Transaktionsvolumen von Visa. Auch die Marktkapitalisierung wuchs im Vergleich zum Vorjahr um über 50 %. Er erwähnte auch, dass Binance im Januar dieses Jahres mit dem Handel von Edelmetallen begonnen habe und dass das Handelsvolumen innerhalb von drei Monaten das vieler traditioneller Rohstoffbörsen übertroffen habe. Darüber hinaus hat das Unternehmen Produkte wie petrochemische Produkte, Aktien-Token und Pre-IPO-Angebote auf den Markt gebracht, mit dem Ziel, eine länderübergreifende Handelsplattform für verschiedene Anlageklassen zu schaffen, die über 310 Millionen Nutzer bedient. In Bezug auf KI glaubt er, dass Stablecoins die native Währung der KI werden, wobei das Zahlungsökosystem für intelligente Agenten auf Blockchain und KI aufgebaut sein wird.
Akhil Devmurari wies aus der Perspektive von JPMorgan darauf hin, dass die Region Asien-Pazifik eine Bevölkerung von 4,8 Milliarden und eine Fintech-Nutzungsrate von über 90 % aufweist, wobei grenzüberschreitende Zahlungen das größte Problem darstellen. Digitale Währungen stellen eine bedeutende Chance als alternative Zahlungsmethode dar. Er erklärte, dass die Zahlungsplattform von JPMorgan täglich Transaktionen im Wert von 12 Billionen Dollar abwickelt, wobei der Fokus auf tokenisierten Einlagen und tokenisierten Vermögenswerten liegt und die Blockchain-Technologie auf die Geldflüsse angewendet wird, um Reibungsverluste zu reduzieren. Er betonte, dass die aktuelle Marktkapitalisierung digitaler Währungen nur etwa 1 % des gesamten Zahlungsvolumens ausmacht, während 99 % noch in Fiatwährung abgewickelt werden. Dies deute auf ein enormes Wachstumspotenzial hin, doch die Einhaltung der Vorschriften sei ein Schlüsselfaktor für eine ökologische Entwicklung. Er bezeichnete das Verhältnis zwischen traditionellem Finanzwesen und Kryptowährungen als „Koopetition“ und erklärte, dass Banken mit der Branche zusammenarbeiten müssten, um ein ökologisches Wachstum zu fördern.
Leonard Hoh stellte fest, dass Bitstamp als Börsen- und Infrastrukturanbieter beobachtet hat, dass Handels- und Zahlungspartner eine „Stablecoin-First“-Strategie verfolgen, sei es für Vorauszahlungen, Abrechnungen oder Kreditsicherheiten, wobei sowohl traditionelle Finanzinstitute als auch Krypto-native Institutionen Vertrauen in diese Technologie haben. Er wies darauf hin, dass die Branche derzeit mit Wachstumsschmerzen aufgrund übermäßiger Fragmentierung zu kämpfen hat – es gibt ein Überangebot an Stablecoin-Emittenten, Layer-1-Lösungen und regulatorischen Rahmenbedingungen im Verhältnis zur Marktgröße, und die Börsen müssen sich mit den Herausforderungen der Interoperabilität über verschiedene Blockchains und Grenzen hinweg auseinandersetzen. Er glaubt, dass der Schlüssel zur Erschließung der nächsten Stufe in der Entwicklung von Stablecoins liegt, die nicht auf dem US-Dollar basieren, sowie in On-Chain-Devisenmärkten.
Brian Mehler wies aus der Perspektive der Layer-1-öffentlichen Blockchains darauf hin, dass die Technologie selbst bereits normal funktioniere, wobei bei traditionellen grenzüberschreitenden Zahlungen Gebühren von etwa 6,5 % für eine Transaktion von 200 US-Dollar anfallen, während On-Chain nur 1 % oder sogar weniger benötigt werden. Das eigentliche Problem liegt in der Fragmentierung der Compliance, da die regulatorischen Rahmenbedingungen in verschiedenen Ländern unabhängig voneinander funktionieren. Um eine echte globale Interoperabilität zu erreichen, müssen daher Compliance-Elemente wie Whitelists, Blacklists und Reisebestimmungen in die Infrastrukturschicht der Lieferkette eingebettet werden. Er erwähnte auch, dass PayPal PYUSD in die Stable Chain eingeführt hat und dass traditionelle Finanzinstitute aktiv danach streben, eine Präsenz auf der Blockchain aufzubauen, wobei Layer 1 nicht darauf abzielt, Banken zu ersetzen, sondern eine Abwicklungsschicht zu werden.
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