Kelp DAO-Angreifer bewegt 175 Mio. USD in Ether

By: crypto insight|2026/04/22 00:00:04
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  • Ein Angreifer hat nach dem Kelp DAO-Exploit Ether im Wert von 175 Millionen USD bewegt, um sie offenbar zu waschen.
  • Durch LayerZero verursachte Schwachstellen führten zu einem Verlust von 290 Millionen USD bei Kelp DAO.
  • Arbitrum friert 30.766 ETH ein, um weiteren Verlust zu verhindern.
  • Nicht-kustodiale Protokolle wie THORChain erschweren die Verfolgung gestohlener Gelder.
  • Aave hat mit einem Anstieg der Leihzinsen auf bis zu 14% zu kämpfen.

WEEX Crypto News, 2026-04-21 15:41:14

Kelp DAO-Exploit: Gelder in Bewegung

Ein signifikantes Ereignis hat den DeFi-Bereich erschüttert: Der Angreifer hinter dem massiven Kelp DAO-Exploit hat kürzlich 175 Millionen USD in gestohlenem Ether verteilt, um die Spur zu verwischen. Arkham hat identifiziert, dass der eingefärbte Ether in drei Transaktionen verteilt wurde, wobei besonders eine Überweisung von 25.000 ETH an eine neue Adresse auffiel.

[Place Image: Screenshot der Transaktionen auf der Blockchain]

Umfassende Auswirkungen auf DeFi und Sicherheitsmaßnahmen

Nachdem der Exploit bekannt wurde, hat das Sicherheitsteam von Arbitrum sofort reagiert. In einem beispiellosen Schritt wurden 30.766 ETH, die mit dem Angriff in Verbindung stehen, eingefroren und in einer gesicherten Wallet gespeichert, deren Zugriff ausschließlich über Arbitrum-Governance geregelt wird. Diese Maßnahmen wurden ergriffen, um die Verbreitung der gestohlenen Gelder zu stoppen.

[Place Image: Diagramm zur Darstellung der eingefrorenen ETH]

Allerdings blieb der Schaden nicht auf Kelp DAO begrenzt. Aave und andere DeFi-Protokolle wurden ebenfalls betroffen, wobei gestohlene Gelder als Sicherheiten genutzt wurden, um neue Kredite aufzunehmen. Die Schätzungen des entstehenden Schadens bei Aave variieren stark, von 123,7 Millionen USD bis hin zu 230,1 Millionen USD.

Verfolgungsprobleme bei dezentralen Protokollen

Der Fall beleuchtet die Herausforderung bei der Nachverfolgung digitaler Währungen, insbesondere weil der Angreifer auf nichtkustodiale Protokolle wie THORChain abzielte. Weitere Transfers im Wert von 1,5 Millionen USD über THORChain und Umbra machen die Rückverfolgbarkeit noch problematischer, da diese Plattformen keine traditionellen Identitätsprüfungen vorschreiben.

Dieses Schema erinnert an den Bybit-Hack von 2025, bei dem ein Großteil der gestohlenen Ether in Bitcoin konvertiert wurde. Damals war ein hoher Prozentsatz der gestohlenen Gelder weiterhin nachvollziehbar, wie der Bybit-CEO Ben Zhou anmerkte.

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Aave’s DeFi-Reaktion: Unfreeze von WETH

Inmitten sinkender Liquidität und steigender Leihzinsen entschloss sich Aave dazu, die WETH-Reserven auf ihrer Core V3 zu entfrieren. Diese Maßnahme ermöglicht es Nutzern, erneut WETH in das Lending-Protokoll einzuzahlen, auch wenn andere Märkte wie Arbitrum und Ethereum Prime weiterhin eingefroren bleiben.

Die Besorgnis über potenzielle Kettenreaktionen führte zu einem deutlichen Abfluss von Mitteln aus Aave. Der Total Value Locked (TVL) des Protokolls fiel seit dem Exploit um etwa 10 Milliarden USD und steht nun bei 16,4 Milliarden USD.

FAQ

Was ist der Kelp DAO-Exploit?

Ein Angreifer stahl Ether im Wert von 290 Millionen USD aus dem Kelp DAO über Schwachstellen in der LayerZero-Infrastruktur.

Wie hat Arbitrum auf den Exploit reagiert?

Arbitrum hat etwa 30.766 ETH eingefroren, um die Verbreitung der gestohlenen Gelder zu stoppen.

Welche Auswirkungen hatte der Angriff auf Aave?

Die gestohlenen Gelder wurden bei Aave als Sicherheiten für Kredite eingesetzt, was zu potenziell erheblichen finanziellen Schäden führte.

Warum ist die Verfolgung der gestohlenen Gelder so schwierig?

Durch Nutzung von nicht-kustodialen Protokollen wie THORChain wird die Nachverfolgbarkeit digitaler Gelder erheblich erschwert.

Welche Maßnahmen hat Aave ergriffen?

Aave hat beschlossen, die WETH-Reserven ihres Ethereum Core V3-Marktes zu entfrieren, um den Nutzern erneut Transaktionen zu ermöglichen.

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