Mastercard acquires BVNK for 1.8 billion, Zerohash seeks high valuation financing, JPMorgan points out ETH's structural lag
Laut BBX-Daten zeigte sich gestern eine Divergenz bei der Ausrichtung traditioneller Zahlungsdienstleister auf die Krypto-Infrastruktur, wobei die Institute unterschiedliche Ansichten zu ETH und dem Altcoin-Sektor vertraten. Die Kerndynamiken sind wie folgt:
Mastercard Incorporated (NYSE: $MA) unterzeichnete am 17. März eine Übernahmevereinbarung für das britische Stablecoin-Infrastrukturunternehmen BVNK über maximal 1,8 Milliarden US-Dollar (einschließlich 300 Millionen US-Dollar an leistungsabhängigen Zahlungen), was Mastercard direkt dazu veranlasste, seinen zuvor verfolgten strategischen Investitionsplan bei Zerohash (einem privat geführten Unternehmen) aufzugeben. Laut CoinDesk vom 19. Mai beendete Mastercard die Verhandlungen mit Zerohash nach Abschluss der BVNK-Übernahme. Zerohash versucht derzeit, eine neue Finanzierungsrunde mit einer Bewertung von über 1,5 Milliarden US-Dollar zu initiieren (höher als die 1-Milliarde-Dollar-Bewertung, die während der D-2-Finanzierungsrunde über 104 Millionen US-Dollar im September 2025 festgelegt wurde). Die strategische Logik hinter der Übernahme von BVNK durch Mastercard besteht darin, dass BVNK über eine Stablecoin-Zahlungsinfrastruktur verfügt, die mehr als 130 Länder abdeckt, sowie über eine schwer zu replizierende Kombination aus länderübergreifenden Zahlungslizenzen. Jorn Lambert, Chief Product Officer bei Mastercard, erklärte, das Ziel sei es, Stablecoins in das Kernnetzwerk der grenzüberschreitenden Zahlungen von Mastercard Move zu integrieren, anstatt sie als peripheres Experiment zu behandeln.
Analysten von JPMorgan Chase & Co. (NYSE: $JPM) veröffentlichten laut CoinDesk vom 19. Mai einen aktuellen Forschungsbericht, der darauf hinweist, dass Ethereum und der breitere Altcoin-Sektor im aktuellen Marktumfeld weiterhin hinter Bitcoin zurückbleiben werden, hauptsächlich aufgrund von drei strukturellen Schwächen: schwache Netzwerkaktivität, Stagnation des Wachstums im DeFi-Ökosystem (der TVL von Solana ist von einem Höchststand von 13,1 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 auf etwa 5,5 Milliarden US-Dollar gesunken) und begrenzte reale Anwendungsfälle. Analysten glauben, dass eine „signifikante Explosion der Netzwerkaktivität“ eine Grundvoraussetzung dafür ist, dass der Altcoin-Sektor zur Performance von Bitcoin aufschließen kann, und für diese Bedingung fehlen derzeit sichtbare kurzfristige Katalysatoren.
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