Musk fordert 13,4 Mrd. $ wegen „ungerechtfertigter Bereicherung“ von OpenAI und Microsoft
BlockBeats News, 18. Januar, laut US News hat ein Bundesrichter in Kalifornien, USA, den Antrag von OpenAI und Microsoft auf Abweisung der Klage von Musk abgelehnt. Der Fall Musk gegen OpenAI wird im April vor einer Jury verhandelt. Musks Seite hat kürzlich offiziell eine Forderung in Höhe von 134 Milliarden US-Dollar wegen „ungerechtfertigter Bereicherung“ eingereicht. Dabei wird die ungerechtfertigte Bereicherung von OpenAI auf 655 Milliarden bis 1,094 Billionen US-Dollar und die von Microsoft auf 13,3 bis 25,1 Milliarden US-Dollar geschätzt, was einer Gesamtsumme von etwa 790 Milliarden bis 1,34 Billionen US-Dollar entspricht. Musks Anwaltsteam hat den Finanzökonomen C. Paul Wazzan als Sachverständigen engagiert, um diese astronomische Zahl zu berechnen.
Als Musk 2015 an der Gründung von OpenAI beteiligt war, stellte er etwa 38 Millionen US-Dollar an Startkapital bereit, was 60 % der frühen Seed-Finanzierung ausmachte. Er ist zudem der Ansicht, dass er neben der Finanzierung auch seinen persönlichen Ruf, wichtige Kontakte und seine Erfahrung bei der Skalierung von Unternehmen eingebracht habe, und erklärte: „Ohne Musk gäbe es kein OpenAI.“ OpenAI hat sich inzwischen in ein gewinnorientiertes Unternehmen mit einer Bewertung von etwa 500 Milliarden US-Dollar verwandelt. Musk glaubt, dass er eine angemessene Entschädigung für die „ungerechtfertigte Bereicherung“ erhalten sollte.
Zuvor hatte Musk OpenAI lange Zeit vorgeworfen, von seiner ursprünglichen gemeinnützigen Mission zum Wohle der gesamten Menschheit abgewichen zu sein und stattdessen eine enge Zusammenarbeit mit Microsoft eingegangen zu sein, wodurch es zu einem von Microsoft kontrollierten gewinnorientierten Unternehmen wurde.
