Südkorea plant Einführung eines obligatorischen Offenlegungssystems für Influencer im Kryptowährungssektor
Laut The Block schlug der südkoreanische Gesetzgeber der Regierungspartei Kim Seung-won Änderungen des Kapitalmarktgesetzes und des Virtual Asset User Protection Act vor, wonach Influencer (Finfluencer), die Kryptowährungsanlageberatung in sozialen Medien anbieten, ihre persönlichen Vermögensbestände und die erhaltenen Vergütungen offenlegen müssen.
Der Vorschlag zielt darauf ab, die Markttransparenz zu erhöhen und irreführende Informationen und Selbsthandelsverhalten zu bekämpfen. Gemäß der vorgeschlagenen Gesetzgebung müssen Personen, die regelmäßig Anlageberatung in sozialen Medien, Massenpublikationen oder Sendungen anbieten, die Arten und Beträge von Kryptowährungsvermögen, die sie halten, sowie jegliche Entschädigung im Zusammenhang mit ihren Werbeaktionen öffentlich offenlegen. Sanktionen für Verstöße beziehen sich auf Kapitalmarktdelikte wie Preismanipulation.
Kim Seung-won wies darauf hin, dass dieser Schritt eine notwendige Maßnahme sei, um Interessenkonflikte und Investorenschäden durch unregulierte Kommentare in sozialen Medien zu beheben.
