SpaceX IPO prospectus reveals deep intertwining with Musk's companies, Tesla holds nearly 19 million shares of SpaceX
Der Börsenprospekt (Form S-1) für den geplanten Börsengang (IPO) von SpaceX zeigt umfangreiche geschäftliche und kapitalmäßige Überschneidungen zwischen mehreren Unternehmen von Elon Musk. In dem 330-seitigen Dokument wird „Tesla“ 87-mal, „xAI“ 356-mal, „X“ 267-mal sowie „The Boring Company“ 7-mal und „Neuralink“ 3-mal erwähnt. Was die Kapitalbeteiligungen betrifft, hält Tesla rund 19 Millionen Stammaktien der Klasse A von SpaceX, was einem Anteil von weniger als 1 % entspricht. Im Februar dieses Jahres wurden Teslas Anteile an xAI nach der Fusion von Musks KI-Unternehmen mit SpaceX in SpaceX-Aktien umgewandelt.
Im Bereich der Geschäftstransaktionen erwarb SpaceX Cybertrucks im Wert von 131 Millionen US-Dollar von Tesla zum empfohlenen Verkaufspreis des Herstellers. Zuvor wurde berichtet, dass SpaceX im vierten Quartal 2025 1.279 Cybertrucks gekauft habe; der Prospekt deutet darauf hin, dass die tatsächliche Abnahmemenge höher liegen könnte. Zudem erwarb SpaceX in den Jahren 2024 und 2025 Megapack-Energiespeicherbatterien von Tesla im Wert von 697 Millionen US-Dollar, um Lastspitzen in seinen Rechenzentren Colossus I und II in Memphis, Tennessee, zu stabilisieren.
Der Prospekt offenbart zudem den finanziellen Druck, der durch die Fusion entstanden ist. SpaceX wird 2025 etwa 60 % seiner Investitionsausgaben (rund 20 Milliarden US-Dollar) für xAI aufwenden. Der Umsatz von xAI stieg im vergangenen Jahr jedoch nur um 22 % gegenüber dem Vorjahr, während Verluste in Milliardenhöhe anfielen. Im Abschnitt zu den Risikofaktoren führt SpaceX Musk persönlich als wesentliches Risiko auf. Das Dokument besagt, dass das Unternehmen „in hohem Maße von Musks fortgesetzten Diensten abhängig“ sei und seine Führung, Vision sowie technische Expertise für die Zukunft des Unternehmens entscheidend seien.
Gleichzeitig räumt SpaceX ein, dass Musk nicht immer zu 100 % auf die Unternehmensangelegenheiten fokussiert ist und mehrere seiner Firmen in bestimmten Bereichen miteinander konkurrieren oder sich gegenseitig in die Quere kommen könnten. Musk ist nicht in seinen Aktivitäten eingeschränkt, die in direktem Wettbewerb zu SpaceX stehen könnten, was in Zukunft zu potenziellen Interessenkonflikten führen kann. Darüber hinaus können Musks Aussagen und Handlungen positive oder negative Auswirkungen auf das Geschäft, die Kundenbeziehungen, die regulatorischen Beziehungen oder den Aktienkurs des Unternehmens haben.
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