Der Antrag auf Einstellung des Verfahrens zum Schneeballsystem TradeAI/Stakx, bei dem es um eine Summe von 440 Millionen Dollar geht, wurde abgelehnt
Richter Lewis Kaplan vom Bundesgericht für den südlichen Bezirk von New York wies den Antrag der Beklagten auf Abweisung im Fall TradeAI/Stakx zurück und ließ die Klage zu.
Das Verfahren wurde von der auf Kryptowährungen spezialisierten Kanzlei Burwick Law eingeleitet. Den mehreren Beklagten wird vorgeworfen, ein betrügerisches System nach Art eines Schneeballsystems betrieben zu haben, bei dem NFTs und Kryptowährungs-Investmentpools genutzt wurden, um Anlegern hohe Renditen zu versprechen. Die geschätzten Verluste übersteigen 20 Millionen Dollar, bei einem Gesamtvolumen von rund 440 Millionen Dollar. Das Gericht wies alle Argumente der Verteidigung bezüglich Zuständigkeit, Gerichtsstand und Zustellung der Klageschrift zurück.
Bezüglich der Weigerung des Beklagten Cyrus Abraham, auf die Klage zu reagieren, unter Berufung auf technische Mängel bei der Zustellung, stellte der Richter klar, dass ein Rechtsstreit kein Versteckspiel sei. Er forderte Abraham auf, der Kanzlei der Kläger bis zum 31. März seine aktuelle Wohnanschrift mitzuteilen, andernfalls drohen ihm ein Versäumnisurteil und weitere Sanktionen. Das Gericht verlängerte zudem offiziell die Zustellungsfrist bis zum 22. April und ließ alternative Zustellungsmethoden für Rechtsdokumente über Ethereum-Wallets, E-Mail und soziale Medien zu.

