Die verantwortliche Person der Hongkonger Kryptowährungshandelsplattform AAX wird verdächtigt, über 600 Millionen Hongkong-Dollar veruntreut zu haben und wurde nun wegen vier Straftaten angeklagt
Laut dem Hongkonger Medienportal Hong Kong 01 hat die Hongkonger Plattform für den Handel mit virtuellen Währungen AAX seit Mitte November 2022 ihre Geschäftstätigkeit eingestellt und dabei auf Systemwartungen und -updates verwiesen, wodurch über 300 Kunden nicht in der Lage waren, fast 100 Millionen HKD an Vermögenswerten abzuheben.
Nach Ermittlungen stellte die Strafverfolgung in Hongkong fest, dass die Schließung der Plattform angeblich durch falsche Informationen und illegale Mittel verursacht wurde. Die verantwortliche Person floh mit einer virtuellen Währungspforte und privaten Schlüsseln aus Hongkong, wurde aber später bei ihrer Rückkehr nach Hongkong verhaftet. Die Polizei von Hongkong gab heute bekannt, dass nach eingehenden Ermittlungen ein Gesamtschaden von etwa 81 Millionen HKD von 191 Opfern gemeldet wurde, während die verantwortliche Person von AAX virtuelle Währungen im Wert von etwa 633 Millionen HKD abhob, nachdem die Plattform ihre Tätigkeit eingestellt hatte. Gegen ihn laufen derzeit Anklagen wegen 3 Diebstahlsdelikten und 1 Betrugsdelikt.
