Die Solana Foundation führt ein neues Datenschutz-Framework für Institutionen ein: Unternehmensweite Einführung erfordert flexible Datenschutzkontrollen
Laut CoinDesk hat die Solana Foundation einen Bericht mit dem Titel „Privacy on Solana: A Comprehensive Approach for Modern Enterprises“ veröffentlicht, der nahelegt, dass eine unternehmensweite Einführung flexible Datenschutzkontrollen erfordert und Datenschutz als anpassbare Funktion statt als Kompromiss positioniert.
Der Bericht argumentiert, dass die nächste Phase der Krypto-Adoption stärker davon abhängen wird, Unternehmen die Kontrolle über Gegenstand und Inhalt der Offenlegung von Informationen zu ermöglichen, anstatt sich ausschließlich auf Transparenz zu verlassen. Die Solana Foundation schlägt vor, dass Datenschutz vier verschiedene Modi umfasst: Pseudonymität, Vertraulichkeit, Anonymität und vollständige Privatsysteme. Pseudonymität verbirgt Identitäten, während Transaktionsdaten sichtbar sind; Vertraulichkeit ermöglicht bekannte Teilnehmer, verschlüsselt jedoch sensible Informationen; Anonymität verbirgt die Identitäten der Teilnehmer, während Transaktionsdaten sichtbar sind; vollständige Privatsysteme verschleiern sowohl Identitäten als auch Transaktionsdaten mithilfe von Technologien wie Zero-Knowledge-Proofs und Multi-Party-Computation.
Der Bericht betont, dass es kein einzelnes Datenschutzmodell gibt, das für alle Szenarien geeignet ist, und dass Unternehmen verschiedene Tools je nach Bedarf kombinieren können. Der Bericht weist darauf hin, dass der hohe Durchsatz und die geringe Latenz von Solana es ermöglichen, fortschrittliche Datenschutztechnologien nahezu in Netzwerkgeschwindigkeit zu betreiben, was Anwendungen wie verschlüsselte Orderbücher oder private Kreditrisikoberechnungen möglich macht. Die Solana Foundation schlug zudem Mechanismen wie „Audit-Keys“ vor, die es autorisierten Parteien ermöglichen, Transaktionen bei Bedarf zu entschlüsseln, um so ein Nebeneinander von Datenschutz und Regulierung zu erreichen.

