US-Dollar schwächelt: Interventionsrisiko treibt Yen nach oben
BlockBeats News, 27. Januar: Der US-Dollar fiel am Montag auf breiter Front, und der Yen stieg inmitten von Spekulationen über eine gemeinsame Intervention der USA und Japans am Devisenmarkt nach Aussagen des japanischen Premierministers und des Finanzministeriums auf den höchsten Stand seit über zwei Monaten. Investoren reduzierten zudem ihre Dollar-Positionen vor der Sitzung der Federal Reserve und angesichts der Erwartungen, dass Präsident Trump seine Wahl für den neuen Fed-Vorsitzenden bekannt geben wird. Sorgen über einen weiteren US-Regierungsstillstand belasteten den Dollar zusätzlich. Das Dollar-Yen-Paar fiel in den letzten zwei Handelstagen um fast 3 %, was den stärksten Rückgang seit den Marktturbulenzen im Zusammenhang mit den Zöllen zum „Liberation Day“ im letzten April markiert.
Eine Quelle berichtete, dass die New Yorker Fed bei Händlern Erkundigungen zum Dollar/Yen-Wechselkurs eingeholt habe, was als Vorbote einer Intervention angesehen wird. Dominic Bunning, G10-FX-Stratege bei Nomura, sagte: „Wenn sowohl das japanische Finanzministerium als auch das US-Finanzministerium den Aufwärtstrend beim Dollar-Yen deckeln wollen, wäre das ein deutlich stärkerer Treiber.“ Ein Analyst von Goldman Sachs kommentierte: „Angesichts einer möglichen US-Beteiligung halten wir das Signal für eine Intervention für stärker als 2022 oder 2024, was eine tatsächliche Intervention wahrscheinlich koordiniert erscheinen lässt.“ „Wenn jedoch das breitere Umfeld darauf hindeutet, dass der Druck auf die Währung gerechtfertigt ist, sind die Auswirkungen direkter Maßnahmen meist nur vorübergehend.“ (FXStreet)
