Trump und seine Berater diskutieren privat über die Möglichkeit einer "dritten Amtszeit"
BlockBeats News, 18. Dezember, laut einem WSJ-Bericht traf sich der US-Präsident Trump kürzlich mit dem renommierten Anwalt Alan Dershowitz im Weißen Haus, um die Möglichkeit zu erörtern, dass er nach der Wahl 2028 im Weißen Haus bleibt und eine dritte Amtszeit anstrebt.
Dershowitz fungierte zuvor als sein Rechtsberater während Trumps erstem Amtsenthebungsverfahren. Er legte Trump einen Entwurf seines Buches "Can President Trump Serve a Third Term in Office?" vor, in dem er potenzielle Wege zur Umgehung des 22. Verfassungszusatzes der USA (der einen Präsidenten ausdrücklich auf zwei Amtszeiten begrenzt) untersuchte. Dershowitz erklärte, dass Trump Interesse am Lesen des Buches zeigte und sich nach seinen Gedanken zur Legalität einer dritten Amtszeit erkundigte.
In einem Interview erwähnte Dershowitz, dass die Verfassung in dieser Angelegenheit nicht "völlig klar" sei, betonte jedoch, dass es sich eher um eine "akademische und intellektuelle Diskussion" gehandelt habe. Er glaubt nicht, dass Trump tatsächlich weiter regieren oder vor 2032 für eine dritte Amtszeit kandidieren wird.
Berichten zufolge besteht ein von Dershowitz vorgeschlagenes Szenario darin, dass, wenn das Electoral College die erforderlichen 270 Stimmen zur Wahl eines Präsidenten nicht erreicht und der Kongress letztendlich über die Präsidentschaft entscheidet, dies eine "Auswahl statt einer Wahl" darstellen würde, um die Beschränkungen des 22. Verfassungszusatzes zu umgehen. Diese Ansicht wurde jedoch von mehreren Verfassungsrechtlern kritisiert, wobei ein Professor der Hofstra University Law School unverblümt feststellte, dass die Idee "absurd" sei.
Derzeit zeigt die Wahrscheinlichkeit auf der Prognosemarkt-Plattform Polymarket eine 5-prozentige Chance für Trump als republikanischer Präsidentschaftskandidat im Jahr 2028, während die Wahrscheinlichkeit für die derzeitige US-Vizepräsidentin Harris bei 52 % liegt.
