Der CEO von Vercel informiert über den Stand der Untersuchung des Sicherheitsvorfalls: Angreifer haben Schadsoftware in größerem Umfang verbreitet.
Guillermo Rauch, CEO von Vercel, twitterte, dass das Team eine eingehende Sicherheitsuntersuchung abgeschlossen habe und dabei fast 1 PB an vollständigen Vercel-Netzwerk- und API-Protokollen analysiert habe, was den ursprünglichen Vorfall des Context.ai-Kontoverstoßes bei weitem übertreffe.
Die Untersuchung ergab, dass die Aktivitäten der Angreifer über Context.ai hinausgingen und Malware in größerem Umfang verbreiteten, wobei sie es auf Kontoschlüssel von Plattformen wie Vercel abgesehen hatten. Sobald die Angreifer die Schlüssel erlangt haben, listen sie schnell und umfassend unkritische Umgebungsvariablen auf. Zu den aktuellen Maßnahmen gehört die Vertiefung der Zusammenarbeit mit Industriepartnern wie Microsoft, AWS und Wiz, um gemeinsam das gesamte Internet-Ökosystem zu schützen; andere mutmaßliche Opfer wurden benachrichtigt und aufgefordert, ihre Zugangsdaten umgehend zu ändern und die Sicherheitsvorkehrungen zu verstärken.
