Berater des Weißen Hauses: Mehrere Differenzen im „Clarity Act“ werden schrittweise beigelegt, und es wird erwartet, dass der Kompromissplan für Stablecoin-Renditen beibehalten wird.
Patrick Witte, der Geschäftsführer des Präsidialbeirats für digitale Vermögenswerte des Weißen Hauses, erklärte am Montag, dass bei den Verhandlungen im Senat über den Clarity Act substanzielle Fortschritte erzielt würden. Der erzielte Kompromiss in der Frage der Stablecoin-Renditen dürfte Bestand haben, und der Fokus der Verhandlungen habe sich auf andere ungelöste Themen verlagert.
Die Frage der Stablecoin-Renditen war bisher das größte Hindernis für die Verabschiedung des Gesetzesentwurfs. Die Lobbyisten der Bankenbranche konnten einige Senatoren erfolgreich davon überzeugen, dass die Gewährung von Renditen, die den Bankzinsen ähneln, für Inhaber von Stablecoins die traditionelle Einlagenbasis der Banken gefährden würde, was zu einer Sackgasse bei dem Gesetzesentwurf führte. Witte erklärte: „Wir hoffen, dass der erzielte Kompromiss von Dauer und Stabilität sein wird.“ Die Lösung dieses Problems ist Voraussetzung für die Weiterbearbeitung anderer anhängiger Angelegenheiten.“ Letzte Woche veröffentlichten die Wirtschaftsberater des Weißen Hauses einen Bericht, in dem sie die von der Bankenbranche geäußerten Risikobedenken herunterspielten; als Reaktion darauf wies die American Bankers Association diese Behauptung am Montag zurück und behauptete, die Argumente des Weißen Hauses seien fehlerhaft.
Neben den Renditen von Stablecoins gibt es bei dem Gesetzentwurf auch mehrere Streitpunkte, darunter illegale Finanzschutzmechanismen im DeFi-Bereich und die Forderung der Demokraten, hochrangigen Regierungsbeamten (insbesondere Präsident Trump) zu verbieten, von der Kryptoindustrie zu profitieren. Witte gab nicht bekannt, zu welchen Themen Einigkeit erzielt wurde, deutete aber an, dass die Verhandlungen „hinter den Kulissen erhebliche Fortschritte gemacht“ hätten, und erklärte: „Wir sind kurz davor, diese Fragen umfassend zu lösen.“ Der Clarity Act muss noch den Überprüfungsprozess des Bankenausschusses des Senats durchlaufen, bevor er dem gesamten Senat zur Abstimmung vorgelegt werden kann. Witte zeigte sich optimistisch hinsichtlich des Zustandekommens einer endgültigen Einigung und merkte an, dass viele Probleme, die zuvor festgefahren schienen, nach und nach gelöst wurden.
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