„Geldmaschine“ PUMP.FUN gründet Investment-Arm: Reichen 3 Millionen Dollar für ein gutes Projekt?

By: blockbeats|2026/03/30 06:24:20
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Originaltitel: "Making 9 Billion with Only 3 Million Invested, How Does Pump.fun's Math Work?"
Autor: angelilu, Foresight News

Am 20. Januar kündigte Pump.fun, die profitabelste meme-coin-188">Meme Coin-Plattform im Solana-Ökosystem, die Gründung einer Investmentabteilung namens Pump Fund an. Zum Start wurde ein Hackathon mit einer Anfangsinvestition von 3 Millionen Dollar für 12 Projekte ins Leben gerufen. Diese Summe steht in einem interessanten Kontrast zum Gesamtumsatz von fast 9 Milliarden Dollar: Auf 300 Dollar, die die Plattform verdient, entfällt nur 1 Dollar Investition in das Ökosystem, was etwa 0,33 % entspricht.

Ein neuer Versuch unter Wettbewerbsdruck

Der Zeitpunkt für den Start des Pump Fund ist bemerkenswert. Laut Handelsvolumen-Daten von Solana Launchpads behält Pump.fun zwar seine Dominanz, doch der neue Konkurrent Bags hat schnell über 10 % Marktanteil gewonnen, was direkt zu einem Rückgang des Marktanteils von Pump.fun führte.

„Geldmaschine“ PUMP.FUN gründet Investment-Arm: Reichen 3 Millionen Dollar für ein gutes Projekt?

In diesem Kontext kann die 3-Millionen-Dollar-Investition als Versuch der Differenzierung im Wettbewerb gesehen werden. Wenn die technischen Barrieren zwischen Plattformen extrem niedrig sind und die Nutzerloyalität begrenzt ist, setzt Pump.fun auf neue Markenbekanntheit durch Ökosystem-Investitionen – nicht nur als Handelsplattform, sondern auch als Projekt-Inkubator.

Es bleibt jedoch die Frage: Reicht eine Investitionsquote von 0,33 % aus, um diese Positionierung zu stützen? Im Vergleich dazu liegt die Investitionsquote selbst bei konservativen Technologieunternehmen um ein Vielfaches höher. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht gleicht dies eher einem explorativen Marktexperiment als einer umfassenden strategischen Transformation.

Der Markt als Richter

Das Experiment des Pump Fund soll beantworten: Wer definiert in der Web3-Welt, was ein „gutes Projekt“ ist?

Dieser globale Hackathon namens „Build in Public“ nutzt Regeln, die sich grundlegend von traditionellen Startup-Wettbewerben unterscheiden: keine Experten-Jury, kein Demo Day; der Markt entscheidet direkt.

Teilnehmende Teams müssen Token auf Pump.fun herausgeben, täglich ihre Entwicklungsfortschritte teilen und den Aufbau über soziale Medien präsentieren. Das einzige Kriterium ist die Marktreaktion. Wenn ein Projekt Aufmerksamkeit, Vertrauen und Handelsvolumen gewinnt, ist es investitionswürdig; andernfalls wird es eliminiert. Vom 19. Januar bis zur Bekanntgabe der ersten Gewinner am 18. Februar werden alle Projekte in einem offenen Markt bewertet. Am 18. Februar wird mindestens ein Projekt ausgewählt und finanziert.

In den Regeln gibt die Plattform an, dass „neben der Attraktivität in sozialen Medien auch die langfristige Nachhaltigkeit bewertet wird“. Es ist jedoch unklar, wie das Gleichgewicht zwischen Markt-Hype und langfristigem Wert gefunden werden soll.

Wie Pump.fun-Mitgründer Alon sagt: „Dieser Rahmen schafft einen neuen Weg für Gründer, die keinen Zugang zu traditionellem Kapital haben.“ Dies ist eine Herausforderung für die klassische VC-Logik – da Web3 Dezentralisierung betont, warum sollte der Erfolg eines Projekts von wenigen Investoren abhängen?

Ein tieferes geschäftliches Dilemma

Abgesehen vom Mechanismus steht der Pump Fund vor einem fundamentalen Problem: Bleiben diese Projekte auf Pump.fun, selbst wenn sie erfolgreich inkubiert werden?

Dies ist das strukturelle Dilemma von Meme Coin-Plattformen. Die Nasdaq investiert in Unternehmen, die an die Börse gehen, und diese bleiben dort gelistet. Meme Coin-Projekte folgen einer anderen Logik. Wenn ein Projekt auf Pump.fun erfolgreich ist, wird es wahrscheinlich zu einer Plattform mit höherer Liquidität wie Binance oder Coinbase abwandern oder eine eigene Community aufbauen.

Pump.fun ist im Wesentlichen ein „Launchpad“, und Projekte suchen bei Reife einen breiteren Markt. Zudem macht das Umsatzmodell der Plattform es schwer, Qualitätsprojekte zu binden. Pump.fun verdient an hochfrequentem Handel; bei reifen Projekten sinkt die Handelsfrequenz jedoch, während langfristige Hodler zunehmen. Aus Umsatzsicht verdient die Plattform am meisten an kurzlebigen „Konsumgütern“ statt an langfristigen „Wertprojekten“.

Dies erklärt die Investitionsquote von 0,33 %. Im aktuellen Geschäftsmodell sind groß angelegte Investitionen riskant. Dies ist keine „Geizigkeit“, sondern geschäftliche Rationalität.

Nach vier Wochen, bei Bekanntgabe der ersten Gewinner, erhalten wir eine erste Antwort. Die langfristige Frage bleibt: Kann Ökosystem-Investition in einem Bereich mit niedrigen technischen Barrieren ein Burggraben sein? Kann dieses 3-Millionen-Dollar-Experiment Pump.fun helfen, seine Position gegen Konkurrenten wie Bags zu halten?

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