Ist USDT insolvent? Arthur Hayes stellt Tether in Frage
Originaltitel: "Arthur Hayes warnt vor USDT-Insolvenzrisiko: Was steckt hinter der FUD-Welle?"
Originalautor: Azuma, Odaily Star Daily
Nach einem öffentlichen Schlagabtausch mit Monad hat sich "Big Brother" Arthur Hayes nun überraschend mit dem Stablecoin-König Tether angelegt.
Arthur Hayes: USDT droht "Insolvenzrisiko"
Der Vorfall begann am 30. November, als Arthur Hayes auf X die offengelegten Reserven von Tether für das dritte Quartal analysierte. Er argumentiert, dass der Anteil volatiler Vermögenswerte wie Gold und Bitcoin in den Reserven zu hoch sei. USDT könnte aufgrund eines Wertverlusts dieser Assets ein "Insolvenzrisiko" drohen.
"Das Tether-Team befindet sich in einer massiven Zinswette. Basierend auf ihrem Prüfbericht gehen sie davon aus, dass die Fed die Zinsen senkt, was ihre Zinserträge schmälern wird. Als Reaktion darauf kauften sie Gold und Bitcoin. Wenn diese Positionen jedoch um etwa 30 % fallen, wäre das Eigenkapital von Tether aufgebraucht und USDT theoretisch insolvent."
Wie in der Grafik zu sehen, entfallen von den 181,223 Milliarden USD an Reserven 12,921 Milliarden USD auf Edelmetalle (7,1 %) und 9,856 Milliarden USD auf Bitcoin (5,4 %) – zusammen 12,5 % der gesamten Reserven.
Arthur Hayes weist auf ein extremes Szenario hin: Sollten Gold und Bitcoin gleichzeitig massiv an Wert verlieren, könnten die Reserven den Wert von USDT nicht mehr decken. Auch Standard & Poor's erwähnte dies bei der Herabstufung der Stabilität von Tether: "Tethers Bitcoin-Reserven machen etwa 5,6 % des USDT-Umlaufs aus und übersteigen die eigene Übersicherung von 3,9 %. Sollten BTC und andere risikoreiche Assets an Wert verlieren, könnte dies die Deckung von USDT schwächen."
Ist USDT noch sicher?
Obwohl Hayes und Standard & Poor's die gleiche Situation beschreiben, ist die Wahrscheinlichkeit minimal.
· Erstens ist ein plötzlicher, massiver Absturz von Gold und Bitcoin unwahrscheinlich; Tether hätte Zeit, durch Verkäufe gegenzusteuern.
· Zweitens hält Tether enorme Eigenkapitalreserven, die als Puffer dienen.
Joseph, ehemaliger Leiter der Kryptowährungsforschung bei der Citigroup, betont: Die offengelegten Assets repräsentieren nicht alle Bestände. Tether ist extrem profitabel und kann Bilanzlücken durch den Verkauf von Eigenkapital schließen; Tether wird nicht pleitegehen – sie verfügen über eine "Gelddruckmaschine".

Die Antwort von Tether
Tether-CEO Paolo Ardoino reagierte umgehend: Zum Ende des dritten Quartals 2025 hält Tether etwa 70 Milliarden USD an überschüssigem Eigenkapital sowie 23 Milliarden USD an einbehaltenen Gewinnen.
Bilanzvergleich:
· Gesamtvermögen der Tether Group: ca. 215 Milliarden USD;
· Stablecoin-Verbindlichkeiten: ca. 184,5 Milliarden USD;
Standard & Poor's habe diese Eigenkapitalwerte sowie die monatlichen Gewinne aus US-Staatsanleihen von 500 Millionen USD ignoriert. Ardoino schloss mit dem Kommentar: "Manche Internet-Prominente haben entweder schlechte Mathekenntnisse oder unlautere Motive."
· Hinweis: Arthur Hayes ist Investor beim zinstragenden Stablecoin Ethena (USDe) und prognostiziert regelmäßig, dass USDe der größte Stablecoin wird.

Hayes antwortete sarkastisch: "Ihr verdient so viel Geld, ich bin neidisch. Gibt es eine Dividendenpolitik? Wenn eure Verbindlichkeiten in Dollar und eure Assets in illiquiden Privatinvestitionen bestehen, könnten Leute bei einem Unfall eure Übersicherung in Frage stellen."
Danach endete der Austausch. Hayes postete lediglich über eine Markterholung.

Nach seinen Tiraden gegen Monad und Tether schien seine Stimmung gut zu sein...
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