Wintermute: Der Vierjahreszyklus ist tot, Krypto-Durchbruch 2026, was kommt als Nächstes?

By: blockbeats|2026/03/30 06:24:24
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Originaltitel: Der Vierjahreszyklus ist tot. Was wird Krypto im Jahr 2026 antreiben?
Originalquelle: Wintermute
Originalübersetzung: DeepTech TechFlow

Zusammenfassung:

Was einst als "eiserne Regel" des Krypto-Marktes galt, der vierjährige Halving-Zyklus, steht vor einer beispiellosen Herausforderung. Der Top-Market-Maker Wintermute wies in seinem neuesten Jahresbericht 2025 darauf hin, dass das traditionelle Zyklus-Narrativ zusammengebrochen ist und sich die Marktlogik von "saisonaler Rotation" zu "Liquiditäts-Lockdown" verschoben hat.

2025 blieb der erwartete breite Rausch aus; stattdessen zeigte sich eine extreme emotionale Polarisierung: Einerseits zogen BTC und ETH dank der ETFs in die institutionelle Halle ein, während andererseits Altcoins einen plötzlichen Dynamikverlust und verkürzte Lebenszyklen erlebten.

Kann der Krypto-Markt im Jahr 2026 aus der aktuellen Sackgasse ausbrechen? Wintermute hat drei Kernvariablen skizziert, die den Status quo stören könnten.

Hauptteil:

2025 did-4610">brachte nicht den erwarteten Bullenmarkt, aber dies könnte von künftigen Generationen als Beginn des Übergangs der Kryptowährung von einem spekulativen Instrument zu einer reifen Anlageklasse angesehen werden.

Der traditionelle Vierjahreszyklus wird obsolet. Die Marktentwicklung wird nicht mehr von sich selbst erfüllenden zeitlichen Narrativen dominiert, sondern hängt vielmehr vom Liquiditätsfluss und der Konzentration der Aufmerksamkeit der Anleger ab.

Was hat sich 2025 geändert?

Historisch gesehen fungierte natives Krypto-Vermögen als fungibles Kapital. Gewinne von Bitcoin schwappten auf Ethereum (ETH) über, dann auf Blue-Chip-Aktien und erreichten schließlich Altcoins.

Die OTC-Handelsflussdaten (Over-the-Counter) von Wintermute deuten darauf hin, dass sich dieser Übertragungsmechanismus im Jahr 2025 erheblich abgeschwächt hat.

Spot-ETFs und Digital Asset Trust Companies (DATs) haben sich zu einem "Walled Garden" entwickelt. Sie bieten eine nachhaltige Nachfrage nach Large-Cap-Assets, rotieren jedoch nicht auf natürliche Weise Kapital in den breiteren Markt.

Da sich das Interesse der Privatanleger auf den Aktienmarkt verlagerte, wurde 2025 zu einem Jahr extremer Polarisierung.

Wintermute: Der Vierjahreszyklus ist tot, Krypto-Durchbruch 2026, was kommt als Nächstes?

Im Jahr 2025 betrug die durchschnittliche Erholungsdauer von Altcoins 20 Tage, deutlich weniger als die 60 Tage im Jahr 2024.

Einige wenige Mainstream-Assets absorbierten den Großteil der neuen Zuflüsse, während der breitere Markt zu kämpfen hatte.

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Drei Wege für 2026

Wenn die Marktbeteiligung über Mainstream-Assets hinaus weiter wachsen soll, muss mindestens eines der folgenden drei Dinge geschehen:

1. Ausweitung institutioneller Mandate

Derzeit verbleibt der Großteil der neuen Liquidität innerhalb institutioneller Kanäle. Eine vollständige Markterholung erfordert, dass institutionelle Anleger das Spektrum der Assets, in die sie investieren können, erweitern.

Erste Anzeichen zeigen sich durch die ETF-Anträge für Solana (SOL) und XRP.

2. Der Vermögenseffekt durch Mainstream-Assets

Eine starke Erholung bei Bitcoin oder Ethereum könnte den Vermögenseffekt auslösen und auf den breiteren Markt übergreifen, ähnlich wie es 2024 geschah.

Das Niveau der Gelder, die letztendlich in digitale Assets zurückfließen, bleibt ungewiss.

3. Rotation aus Aktien

Der Fokus der Privatanleger könnte sich vom Aktienmarkt (in Bereiche wie künstliche Intelligenz KI, Seltene Erden, Quantencomputing usw.) zurück auf Kryptowährungen verlagern, was neue Zuflüsse und das Minting von Stablecoin mit sich bringen würde.

Obwohl dies das unwahrscheinlichste Szenario ist, würde es die Marktbeteiligung erheblich erhöhen.

Das zukünftige Ergebnis wird davon abhängen, ob die oben genannten Katalysatoren die Liquidität effektiv über einige wenige Large-Cap-Assets hinaus verteilen können oder ob der Trend zur Zentralisierung anhält.

Das Verständnis von Kapitalflüssen und den notwendigen strukturellen Veränderungen wird darüber entscheiden, welche Strategien im Jahr 2026 erfolgreich sein werden.

Link zum Originalartikel

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