Ein Fahrdienstfahrer aus Los Angeles wurde angeklagt, weil er 2 Millionen Dollar an Corona-Hilfskrediten zum Kauf von Kryptowährung verwendet haben soll.
Bruce Choi, ein 34-jähriger Einwohner von Koreatown in Los Angeles, wurde am Dienstag am internationalen Flughafen von San Francisco verhaftet und wegen Betrugs und Geldwäsche angeklagt.
Die Bundesanwaltschaft wirft ihm vor, im Namen einer fiktiven Firma namens „Premier Republic“ betrügerische Anträge auf Wirtschaftshilfen gestellt und so etwa 2 Millionen Dollar an COVID-19-Hilfskrediten erlangt zu haben. Anschließend habe er die Gelder auf ein Konto bei der Kryptowährungsbörse Kraken überwiesen, um Kryptowährung zu kaufen. Im Zuge der Ermittlungen beschlagnahmten die Staatsanwälte knapp 40 BTC und andere Kryptowährungen. Im Falle einer Verurteilung droht für jede Anklage wegen Betrugs mittels Telekommunikation eine Höchststrafe von 30 Jahren Gefängnis, für Geldwäsche eine Höchststrafe von 10 Jahren Gefängnis.
