Dieser Wirtschaftsberater, der eine Million Coinbase-Aktien hält, könnte die Fed übernehmen
Originaltitel: "Powells Top-Kandidat Hassett, ein Krypto-Fanatiker?"
Autor: Nicky, Foresight News
Am 25. November gab US-Finanzminister Benson bekannt, dass die Nominierung für den Fed-Vorsitz in die finale Phase eingetreten ist. Fünf Kandidaten durchlaufen diese Woche letzte Prüfungen, und Präsident Trump wird das Ergebnis "voraussichtlich vor Weihnachten bekannt geben".
Unter den fünf Kandidaten hat Kevin Hassett, Direktor des National Economic Council im Weißen Haus, derzeit den größten Rückhalt. Daten des Prognosemarktes Polymarket zeigen, dass Hassetts Wahlwahrscheinlichkeit auf 52 % gestiegen ist.
Die Marktreaktion auf eine mögliche Wahl Hassetts ist bereits spürbar. Nachdem Bloomberg ihn als Top-Kandidaten nannte, fiel die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen Ende November unter 4 % – ein Zeichen dafür, dass Investoren bei seinem Amtsantritt eine aggressivere Zinssenkungspolitik erwarten.
Dieser Wirtschaftsberater Trumps hat eine bedeutende Verbindung zur Kryptowährung-Branche. Er hält nicht nur Coinbase-Aktien im Wert von Millionen Dollar, sondern war auch Mitglied im Beirat der Krypto Börse.
Ein Ökonom zwischen Weißem Haus und Think Tanks
Hassett, geboren in Massachusetts, absolvierte sein Wirtschaftsstudium am Swarthmore College und erwarb einen Master sowie einen Doktortitel in Wirtschaftswissenschaften an der University of Pennsylvania. Er war anfangs akademisch tätig, lehrte an der Columbia Business School sowie der New York University und forschte zur makroökonomischen und fiskalpolitischen Forschung bei der Federal Reserve.
Seit den späten 1990er Jahren war er lange als Ökonom am American Enterprise Institute tätig, mit Forschungsschwerpunkten auf Steuern, Kapitalbildung und langfristigem Wachstum. Im Bereich der öffentlichen Politik beriet er mehrere republikanische Politiker, darunter McCain, Bush und Romney.

Hassetts Regierungskarriere erstreckt sich über zwei Trump-Administrationen. Von 2017 bis 2019 leitete er den Council of Economic Advisers und kehrte 2020 während der Pandemie kurzzeitig als leitender Berater ins Weiße Haus zurück. 2025 ernannte Trump ihn zum Direktor des National Economic Council. Er gilt als einer der Hauptarchitekten der aktuellen Wirtschaftspolitik des Weißen Hauses und als der Kandidat, der Trumps politischer Ausrichtung am nächsten steht.
Schnittpunkte mit der Krypto-Branche
Obwohl Hassett selten so häufig über Stablecoin oder Reformen des Zahlungssystems spricht wie andere Fed-Beamte, gibt es öffentliche Aufzeichnungen über seine Interaktion mit der Krypto-Branche. Laut Finanzoffenlegungen hält er Coinbase-Aktien im Wert von mindestens 1 Million bis zu 5 Millionen Dollar. Diese stammen aus seiner Tätigkeit im wissenschaftlichen Beirat von Coinbase.
Diese Erfahrung zeigt, dass Hassett die Krypto-Branche nicht nur aus regulatorischer Sicht beobachtet, sondern direkt an Governance- und Politikdiskussionen beteiligt war. Obwohl keine Aufzeichnungen zeigen, dass er Bitcoin oder andere Assets auf der Blockchain hält, sieht der Markt ihn aufgrund seiner Unternehmensbeteiligungen als krypto-freundliche Persönlichkeit.
Er war an internen Arbeitsgruppen des Weißen Hauses zur Politik für digitale Assets beteiligt und setzt sich dafür ein, Spielraum für Innovationen in regulatorischen Rahmenbedingungen zu bewahren. Er betrachtet Krypto als wichtige Variable für die künftige Wirtschaftsstruktur. Aus makroökonomischer Sicht befürwortet er schnellere Zinssenkungen, was als günstig für Risiko-Assets, einschließlich Kryptowährung, angesehen wird.
Warum der Fed-Vorsitz für die Krypto-Branche so wichtig ist

Der Fed-Vorsitzende ist der oberste Entscheidungsträger der US-Geldpolitik. Mit dem GENIUS Act, der 2025 einen regulatorischen Rahmen für Stablecoin schuf, sind die Federal Reserve und das Bankenaufsichtssystem formell in die Überwachung der Stablecoin-Ausgabe eingebunden.
Da der Umfang des "digitalen Dollars" wächst, wird die Beziehung zwischen Stablecoin-Reserven und dem US-Staatsanleihenmarkt enger. Steigt das Angebot an Stablecoin, könnte die Nachfrage nach Staatsanleihen wachsen, was Rendite, Liquidität und die Nutzung des Dollars beeinflusst und somit Kapitalflüsse in Krypto-Assets steuert.
Ob Banken und Finanzinstitute konform mit Krypto oder Stablecoin agieren können, hängt von der Haltung der Federal Reserve ab. Das Ausmaß der Öffnung des traditionellen Finanzsystems bestimmt, ob die Krypto-Branche ein "separates Ökosystem" bleibt oder in die Mainstream-Finanzwelt integriert wird.
Dies macht jeden Kandidaten für den Fed-Vorsitz zu einer Person mit strukturellem Einfluss auf die Branche.
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