Aave Ertragsverteilung, Solana überholt Ethereum beim Umsatz: Was bewegt die Krypto-Community?
Veröffentlichungsdatum: 22. Dezember 2025
Autor: BlockBeats Redaktionsteam
In den letzten 24 Stunden hat sich der Markt für Kryptowährung in mehreren Dimensionen gleichzeitig weiterentwickelt. Die Hauptthemen konzentrierten sich auf das Spannungsfeld zwischen DeFi-Governance und Compliance: der Streit um die Ertragsverteilung bei Aave und das Risiko von Wallet-Blacklists durch Tornado Cash, wobei die Community weiterhin über Machtgrenzen und reale Einschränkungen diskutiert. Im Bereich der Ökosystementwicklung hat der Jahresumsatz von Solana erstmals den von Ethereum übertroffen, was den Vorteil bei hoher Durchsatznutzung und Produktisierung stärkt; im Bereich der Perp DEX hat die Preisvolatilität von Hyperliquid Bedenken hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit des Ökosystems für unbefristete Verträge geweckt.
I. Hauptthemen
1. Streit um Aave Ertragsverteilung und Governance-Grenzen
Die Aave-Community debattiert intensiv über den Mechanismus der Ertragsverteilung und das Markenbesitzrecht.
Stani Kulechov hat klargestellt, dass er gegen den Vorschlag [ARFC] $AAVE Token Alignment, Phase 1 – Ownership Governance stimmen wird.
In seinem Beitrag betont Stani, dass dies kein „Veto“ sei, sondern ein Versuch, eine offenere Diskussion zur Neuausrichtung der gemeinsamen Mission von Aave anzustoßen. Er erinnert daran, dass Aave Labs in den letzten acht Jahren auf der ursprünglichen Vision von ETHLend aufgebaut hat, um Aave zu einem Schlüsselakteur in der zukünftigen Billionen-Dollar-Infrastruktur für globale Vermögenswerte zu machen. Er erkennt an, dass die Zweifel der Community bezüglich Markenbesitz, Protokoll und DAO-Beziehungen nicht unbegründet sind und die Kommunikation bisher unzureichend war.
Stani glaubt jedoch, dass der Vorschlag grundlegende Probleme aufweist: Er vereinfacht komplexe rechtliche und operative Strukturen zu stark, was den Fortschritt von Kernprodukten wie Aave V4 oder Aave App verlangsamen könnte. Er plädiert dafür, solche Probleme schrittweise durch Temperaturprüfungen zu lösen, statt durch eine einmalige institutionelle Anpassung.
Die Reaktion der Community ist gespalten. Einige kritisieren Stani für „Doppelmoral“ bei Governance-Kriterien, während andere seine Verlangsamung des Entscheidungsprozesses unterstützen, da sie dies für die langfristige Gesundheit des Ökosystems für förderlich halten.
2. „Krypto-Existentialismus“: Ein Rückblick auf Empowerment-Narrative
Vitalik Buterin untersuchte kürzlich die „Kernphilosophie der Kryptowährung“ auf einer abstrakteren Ebene. Er zitierte die Ansicht, dass „Krypto schon immer auf menschliches Empowerment ausgerichtet war“.
Vitalik wies darauf hin, dass „Empowerment“ kein einzigartiges Konzept für Kryptowährungen ist. Vor Bitcoin und Ethereum hatte die deutsche Piratenpartei bereits Informationsfreiheit, Datenschutz und Dezentralisierung als Kernideologie etabliert.
Die Diskussionen in der Community erweiterten das Thema. Einige betonten, dass wahres Empowerment irreversibel sein muss. Andere führten Krypto auf die Cypherpunk-Bewegung zurück und glaubten, dass die Bedeutung der Blockchain darin liegt, einen nachhaltigen Anreizmechanismus für diese Ideen zu bieten.
3. Tornado Cash Blacklist-Effekt: Die Kosten der Privatsphäre
Das Risiko bei der Nutzung von Tornado Cash steht erneut im Fokus. Der Nutzer milian warnte, dass eine Wallet-Adresse nach der Interaktion mit Tornado Cash von hunderten Apps und Protokollen markiert werden könnte, was sie von der Mainstream-On-Chain-Wirtschaft ausschließt.
In den geteilten Screenshots waren sogar Plattformen wie Hyperliquid enthalten. Dies bedeutet, dass Tornado Cash zwar technisch anonym bleibt, in der realen Welt jedoch leicht Compliance-Mechanismen auslöst.
Die Community ist gespalten: Einige kritisieren diese „decentralized applications“ dafür, dass sie regulatorische Rollen übernehmen, während andere Lösungen wie Zero-Knowledge-Proofs vorschlagen.
4. Robinhood beschleunigt Tokenisierung: TradFi betritt L2
Robinhood hat rund 500 tokenisierte Aktien auf Arbitrum bereitgestellt, womit die Gesamtzahl der Aktien auf der Chain auf 1993 steigt. Dies wird als klares Signal für die Konvergenz von TradFi und DeFi gewertet.
Daten des Dune-Dashboards zeigen, dass die Expansion deutlich schneller verläuft als zuvor. In der Community wird darauf hingewiesen, dass das tägliche Handelsvolumen des US-Aktienmarktes 500 Milliarden Dollar übersteigt; eine Migration auf die Chain würde erhebliche Gebühreneinnahmen und ETH-Burn-Effekte für das Ethereum-Ökosystem bedeuten.
II. Updates zum Ökosystem
1. Solanas Jahresumsatz übertrifft erstmals Ethereum
Im Jahr 2025 hat Solana beim Jahresumsatz erstmals Ethereum überholt, was als Meilenstein für die Reife des Ökosystems gilt.
Daten zeigen, dass der Protokollumsatz von Solana im Jahr 2025 bei etwa 250 Millionen Dollar liegt, während Ethereum bei etwa 140 Millionen Dollar steht. Die Community-Stimmung ist deutlich bullish, da Solana als bevorzugte Hochleistungs-Blockchain für die nächste Welle der Nutzerakzeptanz positioniert wird.
2. „Creator ETF“: Neue Finanzprodukt-Ideen auf Solana
Die Solana-Community diskutiert über „Creator ETFs“. Dabei erstellen Influencer Asset-Körbe (wie SOL, BTC, ZEC), die tokenisiert werden, wobei die Ersteller Verwaltungsgebühren basierend auf dem AUM verdienen.
Dies wird als nachhaltigerer Weg für „Creator Coins“ angesehen, da Vertrauen durch nachweisbare Portfolio-Performance aufgebaut wird, anstatt nur auf Narrative zu setzen.
3. Perp DEX: HYPE fällt unter die Kostenbasis des Unterstützungsfonds
Im Bereich der unbefristeten Verträge hat der native Token $HYPE von Hyperliquid ein wichtiges Preissignal gesendet. Der Preis fiel erstmals seit acht Monaten unter die durchschnittliche Kaufkostenbasis des Unterstützungsfonds (ca. 13,24 $).
Die Community sieht diesen Bereich weitgehend als potenzielle Akkumulationsphase, ähnlich wie bei Vorfällen im April, nach denen der Kurs neue Höchststände erreichte.
4. Sonstiges: Bitcoin „Wrench Attack“ wird zur Normalität
Der Sicherheitsforscher Jameson Lopp kündigte eine Reduzierung der Pflege des „Bitcoin Wrench Attack“-Dossiers an. Diese Vorfälle, bei denen physische Gewalt gegen Bitcoin-Besitzer ausgeübt wird, haben sich von Einzelfällen zu realen Problemen entwickelt, die fast täglich auftreten.
Die Community betont nun die Bedeutung von persönlichem Schutz, Privatsphäre-Management und physischer Sicherheit.
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