Pakistan fordert Krypto-Dialog nach Ablehnung von USDT-Zahlungen durch Gelehrten

By: rootdata|2026/07/12 15:51:18

Der Vorsitzende der Pakistan Virtual Assets Regulatory Authority, Bilal bin Saqib, hat zu einer fortgesetzten Diskussion über digitale Vermögenswerte unter islamischem Recht aufgerufen. Seine Erklärung folgte einem Treffen mit dem Gelehrten Mufti Taqi Usmani am 11. Juli. Saqib sagte, beide Seiten verfolgten ein gemeinsames Ziel: die Pakistanis vor Betrug, Ausbeutung und finanziellen Schäden zu schützen.

  • Pakistans Krypto-Chef fordert technische und schariatische Überprüfungen anstelle eines umfassenden Urteils zu digitalen Vermögenswerten.
  • Mufti Taqi Usmanis Urteil lehnt Krypto-Käufe ab, da Token angeblich den anerkannten schariatischen Reichtumsstatus nicht besitzen.
  • Pakistan setzt die Lizenzierung von Krypto-Unternehmen fort, während religiöse Bedenken eine zusätzliche Ebene in die regulatorische Umsetzung einbringen.

In seiner öffentlichen Erklärung sagte Saqib, dass Blockchain, Stablecoins, tokenisierte reale Vermögenswerte und andere digitale Vermögenswerte verschiedene Technologien und Anwendungen abdecken. Er sagte, sie erforderten "eine sorgfältige technische Bewertung zusammen mit einer strengen schariatischen Prüfung" anstelle eines umfassenden Urteils. Er forderte auch eine weitere Zusammenarbeit zwischen Gelehrten, Regulierungsbehörden und Fachleuten der Branche.

Religiöses Urteil lehnt Käufe mit Krypto ab

Das Treffen folgte einem islamischen Rechtsurteil, das von Darul Ifta an der Jamia Darul Uloom Karachi erlassen wurde. Mufti Usmani und fünf andere Gelehrte unterzeichneten das Urteil, datiert auf den 10. Juni 2026. Es besagte, dass Käufe mit Kryptowährung, einschließlich USDT, gemäß ihrer Auslegung des islamischen Rechts nicht erlaubt seien.

Laut einem Bericht von Dawn sagten die Gelehrten, dass die aktuelle Forschung Krypto nicht als anerkanntes Eigentum oder Vermögen etabliere. Das Urteil beschrieb es als "lediglich die Aufzeichnung fiktiver Zahlen in einem Konto." Saqib wies diese Feststellung nicht direkt zurück. Er forderte stattdessen separate Überprüfungen der verschiedenen Kategorien digitaler Vermögenswerte.

Pakistan baut weiterhin einen lizenzierten Krypto-Markt auf

Der Austausch erfolgt, während Pakistan mit einem regulierten Sektor für virtuelle Vermögenswerte voranschreitet. Das Virtual Assets Act 2026 schuf PVARA als die zuständige Behörde für die Lizenzierung und Überwachung von Anbietern virtueller Vermögenswerte. PVARA eröffnete auch eine öffentliche Konsultation zu Regeln, die Börsen, Verwahrer, Broker, Token-Emittenten und andere Anbieter betreffen.

Am 15. April erlaubte die State Bank of Pakistan Banken, Konten für von PVARA lizenzierte Unternehmen zu eröffnen. Das Rundschreiben der Zentralbank verlangt von den Banken, die Lizenzen zu überprüfen, Due Diligence durchzuführen, Konten zu überwachen und das Geld der Kunden von den Unternehmensgeldern getrennt zu halten. Banken dürfen ihr eigenes Kapital oder Kundeneinlagen nicht verwenden, um mit virtuellen Vermögenswerten zu handeln oder diese zu halten.

Ein vorheriger Bericht zeigt, dass die Politik eine achtjährige Einschränkung der Bankdienstleistungen für regulierte Krypto-Unternehmen beendet hat. Der Bericht besagte, dass die Banken weiterhin die Regeln für Devisen, Geldwäschebekämpfung und Terrorismusfinanzierung einhalten müssen. Verdächtige Aktivitäten müssen der Financial Monitoring Unit von Pakistan gemeldet werden.

Stablecoins und Tokenisierung bleiben Teil der politischen Pläne

Pakistan hat auch Stablecoins und tokenisierte Vermögenswerte durch Vereinbarungen mit internationalen Unternehmen untersucht. Im Dezember 2025 unterzeichnete die Regierung eine unverbindliche Vereinbarung mit Binance, um die Tokenisierung von bis zu 2 Milliarden USD an Staatsvermögen zu prüfen. Die Berichterstattung von Crypto.news verband den Plan mit Staatsanleihen, Schatzwechseln und Rohstoffreserven.

Eine separate Vereinbarung aus Januar 2026 betraf die Untersuchung der Verwendung des USD1-Stablecoins für grenzüberschreitende Zahlungen. Crypto.news berichtete, dass die Arbeit das Finanzministerium und die Zentralbank von Pakistan einbeziehen würde. Diese Projekte unterliegen weiterhin der Regulierung, technischen Überprüfung und formellen Genehmigung.

Der Streit über Krypto-Zahlungen fügt nun eine religiöse Überprüfung zum regulatorischen Prozess Pakistans hinzu. PVARA hat nach dem Treffen keine Änderungen der Lizenzierungsregeln angekündigt. Saqibs Erklärung lässt die Diskussion offen, während die Regulierungsbehörde weiterhin Betriebsstandards entwirft. Das Urteil änderte die staatlichen Lizenzierungsregeln nicht, während lizenzierte Unternehmen weiterhin an das Virtual Assets Act und die Kontrollen der Zentralbank gebunden sind.

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